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Projektbeschreibung​

Im Rahmen der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung wird die Professionalisierung von Lehrpersonal als eines von fünf wichtigen Handlungsfeldern genannt.

Darauf basierend richtet die Pädagogische Hochschule Weingarten die bundesweit erste wissenschaftlich-didaktische Beratungs- und Weiterbildungsstelle, WiBeG, für Akteur*innen in der Alphabetisierung und Grundbildung ein.

Das durch das EU-Sofortprogramm REACT-EU geförderte Projekt WiBeG verfolgt dabei drei Teilziele:

Beratung

Auf Grundlage eines ausgearbeiteten Beratungskonzepts werden Kursleitende der Alphabetisierung und Grundbildung im Hinblick auf Weiterbildungsmöglichkeiten und Professionalisierung beraten.

Darüber hinaus können auch konkrete Fragen sowie Problemstellungen aus der Praxis thematisiert werden. Die Beratung kann in unterschiedlichen Formaten erfolgen (digital oder in Präsenz; Einzel- und Gruppenberatungen).

Qualifizierung

Die Beratung wird durch ein umfassendes Qualifizierungsangebot ergänzt. Neben niederschwelligen Lernangeboten können auch zertifizierte Module im Umfang von 8 Stunden absolviert werden.

Vernetzung

Die Kursleitenden sollen als deutschlandweite Community gestärkt werden, der fachlich basierte Austausch untereinander wird gefördert und ausgebaut.

Digitale Lernplattform

Ein weiterer wichtiger Baustein des Projekts ist die Einrichtung einer digitalen Lernplattform: Hier werden bedarfsorientierte Selbstlernangebote beispielsweise in Form von digitalen Vorträgen oder Lern- und Erklärvideos gebündelt und den Akteur*innen der Alphabetisierung und Grundbildung  zur Verfügung gestellt. Inhalte aus den Qualifizierungsworkshops können so eigenständig wiederholt und vertieft werden. Des Weiteren haben Kursleitende die Möglichkeit, sich in einem Forum auf der Plattform auszutauschen und zu vernetzen.

Das Ziel ist es – insbesondere durch das vielfältige Beratungs- und Qualifizierungsangebot – den erhöhten Bedarf an individualisierten Professionalisierungsmaßnahmen für Kursleitende zu decken. Im Fokus steht dabei die enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis – diese soll vor allem durch eine partizipative Vorgehensweise beziehungsweise den starken Einbezug von Expert*innen aus der Praxis von Projektbeginn an erreicht werden.