Von Fachkräften für Fachkräfte

Die
Grundbildungs-
Vernetzungs-

Werkstatt

Anknüpfungspunkte gestalten – innovative Ideen entwickeln - Konzepte in die Praxis bringen –

Wir laden alle Akteur*innen der Alphabetisierung und Grundbildung zur Grundbildungs-Vernetzungs-Werkstatt ein!

  • Sie interessieren sich für lebensweltorientierte Lern- und Arbeitsmaterialien und wollen sich darüber austauschen, wie man diese in der Praxis nutzen kann?
  • Sie interessieren sich für aufsuchende Grundbildungsarbeit und unkonventionelle Herangehensweisen?
  • Sie gestalten Grundbildung im ländlichen Raum und wollen mit Kolleg*innen Ideen für Bildungsangebote oder Strategien der Teilnehmer*innenansprache entwickeln?
  • Sie haben sich schon immer gefragt, welches berufliche Selbstverständnis andere Akteure der Alphabetisierung und Grundbildung haben, vor allem vor dem Hintergrund sich stetig erweiternder Aufgabenfelder?
  • Sie möchten Ideen und Anregungen für die Umsetzung des Themas Bildungsangebote für nachhaltige Entwicklung in der Alphabetisierung und Grundbildung sammeln?

Diese Themen werden in parallel stattfindenden Sessions aufgegriffen, diskutiert und dokumentiert. Seien Sie dabei und gestalten Sie aktiv mit! 

Anmeldefrist: 12. Juli 2022

Eine Kooperationsveranstaltung von WiBeG, Knotenpunkte für Grundbildung Transfer und BiG Transfer: 

14/07/
2022

via Zoom

9:30 – 12:30 Uhr

14/07/
2022

via Zoom

9:30 – 12:30 Uhr

›› Workshopthemen

Gelingensbedingungen für die Grundbildungsarbeit im ländlichen Raum

In diesem Workshop wollen wir bisherige Strategien für den Aufbau einer Infrastruktur für Grundbildung im ländlichen Raum kennenlernen und uns über die zukünftige Gestaltung der ländlichen Bildungsinfrastruktur für Grundbildung austauschen.

Die Umsetzung von Lernangeboten im ländlichen Raum gestaltet sich häufig schwierig: Schlechte ÖPNV-Anbindungen, befürchtete Stigmatisierungen der Lerner*innen, Lücken im Netzwerk der Bildungsanbieter oder auch eine geringe Relevanz der Grundbildung und ihrer Themen – die Gestaltung der Grundbildungsarbeit im ländlichen Raum birgt zahlreiche Herausforderungen.

  • Wie kann es gelingen, Kooperationspartner*innen zu gewinnen?
  • Wie sollte die Ansprache der Zielgruppe erfolgen?
  • Und wie können Bildungsangebote nachhaltig etabliert werden?

Diese und weitere Fragen wollen wir im gemeinsamen Austausch erörtern und hinsichtlich gelingender Praxisbeispiele systematisieren.

 

durchgeführt durch:

Dr. Susanne Barth, Projekt Knotenpunkte für Grundbildung Transfer 
Dr. Claudia Schepers
, Projekt WiBeG

Umfang: 60 min.

Sie möchten Ideen und Anregungen für die Umsetzung des Themas Bildungsangebote für nachhaltige Entwicklung in der Alphabetisierung und Grundbildung sammeln?

Der 60-minütige Workshop zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung in Grundbildungsangebote integrieren – Ideen und Anregungen befasst sich mit den zahlreichen Möglichkeiten, die sich aus der Verbindung der beiden Bereiche ergeben können. Es geht darum einen Weg aufzuzeigen, wie die Grundbildung durch die Kombination mit Inhalten aus dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung weiteres Potential entfalten kann.

Ein Input zum Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bietet den Teilnehmer*innen eine Ausgangsbasis und viele spannende Einblicke in dieses facettenreiche Thema. Anschließend werden die unterschiedlichen Bereiche, die die beiden gesellschaftlichen Querschnittsthemen jeweils umfassen, gemeinsam erörtert. Bereits in dieser Phase werden Schnittstellen deutlich, von denen in einem nächsten Schritt die wichtigsten näher beleuchtet und Themenkombinationen festgelegt werden sollen.

Die Teilnehmenden sind nun aufgerufen, in Gruppen Ideen zu den einzelnen Themenkombinationen zu generieren, gemeinsam einen Favoriten festzulegen und diesen zu einem Lernangebot weiterzuentwickeln. Am Ende des Workshops steht eine Vorstellung der in den einzelnen Gruppen entwickelten Lernangebote.

 

durchgeführt durch:

Katja Deigendesch, Deutscher Volkshochschulverband Baden Württemberg

Umfang: 60 min.

Sie interessieren sich für lebensweltorientierte Lehr- und Lernmaterialien und wollen sich darüber austauschen, wie man diese als Impulse für die Praxis nutzen kann? Am Beispiel der Impulskarten aus dem Projekt Knotenpunkte Transfer wollen wir gemeinsam mögliche Lernsettings ausloten und für die unterschiedlichen Kontexte konkretisieren. Dabei bilden insbesondere Impulskarten zur Gesundheitsförderung, zum Alltagsrechnen sowie zum Abbau von Lernhemmnissen den Ausgangspunkt.

 

durchgeführt durch:

Dr. Nina Krämer-Kupka, Projekt Knotenpunkte Transfer 
Dipl.-Päd. Annelie Cremer-Freis, Projekt Knotenpunkte Transfer

Umfang: 60 min.

Das lebensweltorientierte Grundbildungsprojekt „Bildungscoaches in der Grundbildungsarbeit“ (BiG) der vhs Karlsruhe e.V. hat das Konzept des Bildungscoaches entwickelt und in seiner dreijährigen Projektlaufzeit erprobt. Die Bildungscoaches, die gleichermaßen für die soziale Arbeit und Bildungsarbeit qualifiziert sind, arbeiten aufsuchend und sind in den kooperierenden sozialen Einrichtungen Ansprechpartner für Erwachsene mit Grundbildungsbedarf sowie für die Mitarbeitenden der Träger. Durch das regelmäßige Aufsuchen der Einrichtungen bauen die Bildungscoaches ein dauerhaftes Vertrauensverhältnis zu den Betroffenen auf und können diese dadurch in passende Lernangebote vermitteln. Die Bildungscoaches entwickeln dabei bedarfsorientierte, niedrigschwellige Lernformate, die dort stattfinden, wo sich Betroffene aufhalten. Im Projekt-Handbuch „Lebensweltorientierte Grundbildung von A bis Z“ werden praktische Handlungsanleitungen sowie Impulse für die Integration von Grundbildung in sozialen Einrichtungen anhand ausgewählter Begriffe zur Verfügung gestellt. Im Folgeprojekt „Bildungscoaches in der Grundbildungsarbeit – Transfer“ (BiG Transfer) wird die etablierte aufsuchende Grundbildungsarbeit durch die Bildungscoaches fortgeführt und weiterentwickelt.

 

durchgeführt durch: 

Diana Amoroso, Projekt BiG Transfer

Umfang: 60 min.